Firmengeschichte





Alois Probst Omnibusverkehr
Betriebsinhaber Alois Probst *1897 +1979 und Lucia Probst *1897 + 1968

Alois Probst & Mettenleiter Omnibusverkehr
Betriebsinhaber Alois Probst, Geni Mettenleiter *1920 +1972 und Hans Mettenleiter *1909 +1987

Elisabeth Zenker-Probst Omnibusverkehr und Reisebüro
Betriebsinhaber Elisabeth Zenker Probst *1928 Prokurist Franz Zenker *1928 +2000

Franz E. Zenker Omnibusverkehr, Reisebüro, LKW Werkstatt
Betriebsinhaber Franz E. Zenker *1960

Probst Bus GmbH & Co.KG Omnibusbetrieb


1925 Alois Probst hatte ein Mietwagengeschäft, das laut seinen Angaben gegenüber dem Landratsamt nicht einträglich war, und er nach kurzer Zeit wieder aufgab.
Einen der ersten Omnibusse in Ichenhausen besaß die Post und dann die Firma Trautwein und die Firma Frick. Bei beiden Firmen fuhr Alois Probst als Chauffeur und kaufte 1927 dann seinen ersten Omnibus (Hersteller Brennabor) von der Firma Trautwein ab.





11.2.1927 Gründung der Firma Alois Probst Omnibusverkehr
mit den Linien Ichenhausen – Weißenhorn und Ichenhausen – Günzburg
mit 2 Brennabor Omnibussen und einem 6-Sitzer Horch PKW.






1928 Vier Omnibusse (3 Brennabor und ein Magirus) und eine weitere Linie Ichenhausen – Ulm.


1934 Erweiterung um einen Maybach Omnibus.





1937 Werden die ersten zwei Luxusbusse gekauft (ausgestattet mit Komfortsitzen mit Klapptischen). Benannt hat man einen Bus Günztalperle und einen Bus Günztal. Eingesetzt werden die Busse auf Ausflugssfahrten nach Österreich, Südtirol und nach Berlin. Von Augsburg aus werden diese Busse als „Kraft durch Freude“ Omnibusse eingesetzt.


1938 Anfang des Jahres wird ein weiterer Luxusbus von Magirus gekauft – ausgestattet mit Schiebedach, Radio, Mikrofon, Pullmannbestuhlung.





1938 Alois Probst fährt die zu deportierenden Juden aus Ichenhausen aus freien Stücken mit einem Omnibus nach Günzburg zum Bahnhof. Die jüdische Bevölkerung hätte sonst bei eisiger Kälte auf offenen LKW oder zu Fuß nach Günzburg kommen müssen. Diese Tat wurde als äußerst negativ durch die Nazis empfunden und Alois Probst wäre fast um die Konzessionen gebracht worden.


Erweiterung des Reiseverkehres. Der erste Bus unserer Firma fährt nach Rom.
Aufstockung der Busflotte auf sieben Busse. Vermehrt werden Schulausflüge durchgeführt.

1939 Ende August werden die zwei neuesten Omnibusse samt Fahrer zum Wehrdienst (Truppentransporte) eingezogen. Im September kommt der dritte Bus mit Fahrer zum Wehrdienst. Die eingezogenen Busse kamen nie wieder zurück.

Während des Krieges wird ein Teil der restlichen Omnibusse auf Gas und Holzgas umgestellt.

1945 Nach dem Krieg wird ein Saurer Omnibus mit Holzsitzen in Frankfurt gekauft.

1947 Kauf eines gebrauchten Büssing Omnibus.

1948 Alois Probst kauft einen gebrauchten Kässbohrer Bus (unmittelbar nach der Währungsreform) bei den Kässbohrer Werken in Ulm und bezahlt diesen Bus teilweise in bar. Herr Otto Kässbohrer war erstmals in der Lage, nach dem Krieg einen Teil der Löhne an seine Mitarbeiter in bar (neue Währung) auszubezahlen und hatte noch Geld für Briefmarken.





1949 Regelmäßige Ausflugsfahrten in die Schweiz.






1950 Wird ein neuer Reisebus gekauft. In Ichenhausen bekannt als Libelle.


1953 Der erste Omnibus mit Unterflurmotor in Deutschland von Büssing wird bei Kässbohrer gekauft.





1954 Wird der erste große Magirus Reisebus gekauft. Dieser Bus wird hauptsächlich für Reisen nach Paris eingesetzt.


1964 Die Firma besitzt 12 Omnibusse.
Franz Zenker sen. organisiert den ersten Reisebus in die Tschechei nach Karlsbad und Abertham. Seit dieser Zeit fahren regelmäßig Probst Busse in die Tschechei.

Alois Probst nimmt seine Tochter Geni Mettenleiter als Teilhaberin in die Firma Alois Probst & Mettenleiter Omnibusverkehr auf.

Der Schulbusverkehr in Ichenhausen wird eingerichtet.

1967 Neubau einer Werkstatt und Garage in der Ettenbeurer Straße in Ichenhausen.

1971 Die Firma besitzt 15 Omnibusse.

1972 Am 3. Dezember Flugzeugabsturz in Teneriffa. Frau Geni Mettenleiter und ihr Sohn Ali Mettenleiter sterben bei diesem Unglück.

Elisabeth Zenker Probst kommt als Nachfolgerin in die Firma Elisabeth Zenker-Probst Omnibusverkehr.





1973 Ein Reisebüro wird eingerichtet. Erweiterung des Fuhrparks auf 18 Omnibusse.






1976 Das erste eigene Busreiseprogramm wird aufgelegt.


1982 Regelmäßige Badefahrten nach Rimini/Misano.

1984 Neubau des Betriebshofes an der Alois-Probst-Straße und Bezug.
Die ersten Gruppen aus Brasilien werden durch Europa gefahren.

1985 Entwicklung eines Sicherheitsprogramms über den Schulweg mit dem Bus durch Franz E. Zenker. Das ist einzigartig in Deutschland und wurde 1999 verfilmt –
(Filmtitel Guten Morgen Busfahrer) und dient Bayernweit als Lehrfilm.

1986 Einstellung des ersten Auszubildenden im KFZ Handwerk.

1989 Der erste regelmäßige Jugendaustausch der Stadt Ichenhausen nach Valeggio mit dem Omnibus findet im Rahmen der Badefahrten nach Misano statt.





1.1.1991 Firmensübergabe an Franz E. Zenker Franz E. Zenker Omnibusverkehr, Reisebüro und LKW-Werkstatt.

Erweiterung des Fuhrparks auf 21 Omnibusse und drei Kleinbusse.


1992 Die Firma wird als erster umweltbewusster mittelständischer Betrieb Bayerns ausgezeichnet.

1993 Der erste Omnibus mit einem Behindertenlift wird bei Neoplan in Berlin gekauft.

1994 Einstellung des ersten Auszubildenden im Reisebüro.





Ein weiterer neuer Bus wird mit einem Behindertenhebelift ausgestattet. Dieser Kassettenlift wird in der USA in Los Angeles gekauft und ist der erste seiner Art in Deutschland.


1995 Sind wir der erste Busunternehmer im Landkreis Günzburg der seine Omnibusse mit Bio-Diesel betankt.





1996 Ein dritter Bus wird mit einem Behindertenhebelift ausgestattet. Dieser Bus ist umrüstbar zur Beförderung von bis zu 10 stationären Rollstühlen. Weiter ist der Bus ausgestattet mit Liegesitzen, Klimaanlage, WC, Küche und einer 220 V Anlage für Beatmungsgeräte.


2000 Aufnahme von Gruppenflugreisen ins Reiseprogramm.

2001 Der erste Vier-Sterne-Doppelstock Reisebus wird gekauft.

Gründung der Firma Zenker Incoming USA.

Die ersten Gruppen aus der USA und Indien werden durch Europa gefahren.

2002 Am 23.2.2002 wird ein Festabend für geladene Gäste (ca. 360 Personen) anlässlich der 75 Jahrfeier veranstaltet. Am 24.2.2002 Tag der offenen Tür.

Nach langer Zeit wird wieder ein Daimler Benz (O 550 Ü) von EvoBus gekauft.

Ab Juni arbeitet die Firma mit reise.de zusammen – jeder kann von zu Hause direkt bei allen Reiseveranstaltern per Internet buchen (das einzige Reisebüro zw. Stuttgart und Augsburg) reise.de wird im Laufe des Jahres umbenannt in onlineweg.de.

Am 10.10.2002 erhält die Firma Franz E. Zenker zusammen mit der Grundschule Ichenhausen den 1. Preis der Bayerischen Verkehrswacht auf Grund der hervorragenden Arbeit des Schulbusprogramms. Dieser Preis ist mit 4000.-- € dotiert. Die Firma Franz E. Zenker überlässt das Geld der Grundschule. Dieser Preis wird erst zum drittenmal vergeben (Es erhielten die Preise in den vergangenen Jahren Herr Innenminister Beckstein, der Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Versicherungskammer und jetzt wir).

2003 Am 19.3.2003 (Josefs Tag) wird der erste 415 HDH 3-Achser in Vier-Sterne-Ausführung mit Front- und Heckkamera, GPS, und allen anderen Annehmlichkeiten für Fahrer und Fahrgast für die Firma Franz E. Zenker bei EvoBus in Ulm fertiggestellt und am 20.3.2003 in Betrieb genommen. Am 16.6.2003 wird ein weiterer neuer Bus mit der gleichen Ausstattung zugelassen. Zusätzlich hat der Neoplan Cityliner einen Behindertenhebelift und ist der erste seiner Art weltweit (laut Aussage der Neoplan Geschäftsleitung). Ein gebrauchter Gelenkzug wird gekauft und ein weiterer 15m Niederflurbus wird im Dezember in den Fuhrpark integriert.
Im Oktober erhalten alle Busfahrer eine Fahrerschulung. Diese dritte Schulung wird zum erstenmal in der Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt und war ein voller Erfolg. Laut den Verantwortlichen der Polizei ist diese Schulung einmalig ist und wird zur Nachahmung empfohlen.

Ende Dezember 2003 werden acht Reisebusse unserer Firma von der Gütegemeinschaft Buskomfort klassifiziert.

2004 Ab Februar gibt es erstmalig ein Busmodell Setra S 417 HDH im Maßstab 1:87 mit unserem Firmenlogo.

2010 Neukauf eines Vier-Sterne-Cityliner. Die komplette Busflotte wird mit einer automatischen Brandlöschanlage ausgestattet.

2012 1.1.2012 Gründung der Probst Bus GmbH & Co. KG. Für die Neuausrichtung des Unternehmens wird der Reiseverkehr aufgegeben. Die Firma konzentriert sich ganz auf den Linienverkehr. Zukunftsorientiert im ÖPNV der Landkreise Günzburg und Neu-Ulm setzt die Firma auf Niederflurbusse. Das ermöglicht allen Fahrgästen ein bequemes Ein- und Aussteigen ohne Stufen in den Linienbus. Die Probst Bus GmbH & Co. KG garantiert auf allen Linien Kinderwagen- und Rollstuhlplätze. Drei fabrikneue Citaro LE werden gekauft Die neuen Busse sind mit dem Gütezeichen „Blauer Umweltengel“ ausgezeichnet.
Das Unternehmen beschäftigt 22 Mitarbeiter. Die 17 Linienbusse mit einer Kapazität von acht bis 159 Fahrgastplätze sind im täglichen Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr in den Landkreisen Günzburg, Ulm und Neu-Ulm unterwegs.
Die Firma Probst Bus GmbH & Co KG wird von der DEKRA geprüft und ist mit dem Gütesiegel „Sichere Personenbeförderung“ ausgezeichnet.





2013 Weitere Neukäufe von Niederflurbussen.
Fahrzeugbestand 17 Busse:13 Niederflurbusse (davon zwei Gelenkzüge), zwei Hochbodenbusse und zwei Kleinbusse.


2014 alle Busse werden mit einer Kamera (Unfallkamera) ausgerüstet. Der erste Citaro LE Ü in Schwaben der Fa. EvoBus wird an die Fa. Probst Bus GmbH & Co. KG ausgeliefert.

2015 bis 2016 Weitere Neukäufe von Niederflurbussen.
15 Busse (davon zwei Gelenkzüge) der Flotte sind jetzt mit Niederflurtechnik.
Davon sind alle 12 m Busse (11 Niederflur Busse) mit Euro 5 oder 6 Technik ausgestattet. Unsere zwei Kleinbusse sind mit Euro 5 Motoren bestückt.

2017 90 Jahre Probst – unter diesem Motto wird ein 15m MAN Niederflur beschriftet
und fabrikneu in den Fuhrpark aufgenommen.



2018 Moderne Hybridtechnik im Linienverkehr - 40% weniger Treibstoffverbrauch als sein Vorgänger. Damit gehörten wir zu den ersten Unternehmen, die diese neue Technologie in unserem Bezirk eingeführt haben.

Zum Zeitungsartikel: Hier klicken




2019 Jetzt fahren auch Busse im Landkreis Günzburg auf der Datenautobahn.In Kooperation mit Probst Bus GmbH & Co. KG hat das Landratsamt Günzburg 20 Linien-Busse mit mobilen WLAN-Hotspot-Kits ausgerüstet, über die die Fahrgäste mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop gratis im Internet surfen können. Durch den Ausbau des Bayern-WLAN wird nicht nur die Digitalisierung weiterentwickelt, auch der öffentliche Nahverkehr gewinnt an Attraktivität.




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